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Menschen helfen Menschen – Noch einmal ans Meer …

Der letzte Wunsch einer Sterbenden. So wurde er wahr.

 | Lesedauer: 2 Minuten )

 

 

Ein Facebook-Foto bewegt Menschen aus aller Welt: Es zeigt, wie zwei Sanitäter einer Todgeweihten noch einmal einen Wunsch erfüllen. Und es erzählt von dem, was wirklich wichtig ist im Leben.

Eine Krankenwagenbesatzung aus Australien hat einer im Sterben liegenden Frau ihren letzten Wunsch erfüllt und sie zum Strand gefahren, damit sie noch einmal das Meer sehen konnte. „Tränen flossen, und die Patientin war sehr glücklich“, schrieb der Rettungsdienst Queensland Ambulance Service (QAS) auf seiner Facebook-Seite. Auf einem Foto ist zu sehen, wie der Sanitäter neben einer Krankenpritsche vor dem Ozean steht. Mittlerweile hat das Foto über 60.000 Likes und wurde mehr als 20.000 Mal geteilt.

Der Rettungswagen sei mit der Sterbenden – eine Frau im Alter von etwa 70 Jahren – gerade auf dem Weg zur Palliativstation des örtlichen Krankenhauses gewesen, erklärten die beiden Sanitäter Danielle Kellan und Graeme Cooper weiter. Auf der Fahrt habe die Frau dann gesagt, sie wünsche sich, sie könnte noch einmal an den Strand gehen, der im Osten Australiens liegt. Daraufhin habe das Rettungsteam spontan „einen kleinen Umweg zum tollen Strand an der Hervey Bay gemacht, um der Patientin das zu ermöglichen“. Die Frau habe, nachdem ihr Wunsch erfüllt worden sei, den Sanitätern gedankt: „Ich habe jetzt meinen Frieden, alles ist perfekt“, schrieb der „Fraser Coast Chronicle“.

Er füllte ein bisschen Sand in eine Plastiktüte

Die drei kannten sich offenbar schon von anderen Fahrten, heißt es in Medienberichten weiter. Damals hatte die Frau den beiden erzählt, dass sie mit ihrem Mann vor Jahren in die Nähe von Hervey Bay gezogen sei, weil es dort so schön sei. Als sie dann wenige Tage später wieder mit der Frau unterwegs waren, habe Graeme Cooper sie gefragt, ob sie noch einmal ans Ufer wolle. „Könnten wir?“, sei ihre Antwort gewesen. So geschah es dann auch.

Cooper habe dann extra noch eine Plastiktüte mit Sand und ein bisschen Meereswasser gefüllt und diese der Frau auf der Trage gebracht, damit sie noch einmal den Strand habe riechen können. Kurz habe er sogar überlegt, die Frau noch näher ans Wasser zu schieben, jedoch wegen der vielen Felsbrocken Abstand von der Idee genommen.

„Manchmal geht es nicht um Medikamente, Ausbildung oder fachliches Können – manchmal ist es einfach Mitgefühl, das einen Unterschied macht!“, schließt das Facebook-Posting. In der Lokalpresse wird Cooper zudem mit den Worten zitiert: „Das Leben geht so schnell vorbei. Wir nehmen uns oft nicht die Zeit, an einer Rose zu riechen oder die Schönheit um uns herum wahrzunehmen.“

( Quelle:) https://www.welt.de/vermischtes/article170932957/Der-letzte-Wunsch-einer-Sterbenden-So-wurde-er-wahr.html

https://www.welt.de/vermischtes/article170932957/Der-letzte-Wunsch-einer-Sterbenden-So-wurde-er-wahr.html

In Liebe 

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